PR-Monitoring

Monitoring in der PR – so funktioniert datengetriebene PR-Arbeit

Datengestützte PR-Arbeit? Was in den meisten Marketingdisziplinen eine absolute Selbstverständlichkeit ist, stellt in der PR immer noch eine Ausnahme dar. Dabei ist ein umfangreiches Monitoring der eigenen PR-Aktivitäten die Grundlage für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.

Aber welche Kennzahlen kann man selbst erheben? Und wo liegen die Vorteile eines professionellen Monitoring-Tools?

Wir schauen uns in diesem Beitrag die Möglichkeiten der datengestützten PR-Erfolgskontrolle für eine nachhaltige PR-Strategie an.

PR-Erfolgskontrolle – Was ist ein PR-Monitoring?

Wie erfolgreich ist meine Pressemitteilung? Von welchen Medien wird meine PR-Story aufgegriffen? Beim Monitoring beurteilen Sie den Erfolg Ihrer PR-Arbeit anhand objektiver Kennzahlen.

Dabei müssen Sie sich nicht auf die direkte Erfolgsmessung Ihrer eigenen PR-Veröffentlichungen beschränken. Mit einem professionellen PR-Monitoring-Tool können Sie sich auch einen Überblick über die Kommunikation in Ihrer thematischen Nische machen. Sie analysieren Mitbewerber und spüren aktuelle Trends in Ihrem Themengebiet auf. So vermeiden Sie es, an Ihrer Zielgruppe vorbei zu kommunizieren und können Ihre Kommunikationsstrategie nachhaltig optimieren.

Durch die PR-Analyse können Sie dort kommunizieren, wo Ihre Inhalte gehört werden. Sie haben außerdem eine umfangreiche Datenbasis zur Erfolgskontrolle und können ineffektive Maßnahmen stoppen. Das ist insbesondere wichtig, da sich moderne PR nicht mehr nur auf klassische Pressemitteilungen beschränkt. Zu einer modernen PR-Arbeit gehören vielfältige Formate wie Fachartikel, Interviews, Podcasts und ShortNews. Mit diesen Formaten können Sie Ihr Unternehmen in all seinen Facetten in Szene setzen.

Bei dieser Vielfalt ist es aber besonders wichtig, den Überblick zu behalten, welche Maßnahmen tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen. 

Selbstgemacht: einfaches und kostenloses PR-Monitoring

Zeit, zu klären, welche Möglichkeiten Sie selbst zum Monitoring Ihrer PR-Arbeit haben!

Zunächst geht es an die Themenfindung, denn gerade in der PR ist eine Kommunikation am Puls der Zeit unerlässlich. Hier müssen Sie sich nicht allein auf Ihr Feingefühl verlassen. Mit kostenlosen Tools wie Google Trends ist es möglich, einen groben Eindruck von der Beliebtheit eines Themas oder dem wahrscheinlichen Suchvolumen eines Keywords zu erhalten.

PR-Stories auf der eigenen Webseite

Eine einfache Möglichkeit, Ihre PR-Stories zu veröffentlichen, ist Ihre eigene Webseite.

Mithilfe einer Zugriffsstatistik können Sie hier den Erfolg Ihrer veröffentlichten PR-Stories selbst messen – oder zumindest ungefähr einschätzen, wie oft jede eingesehen wurde und wie viel Zeit ein durchschnittlicher Besucher auf dieser Seite verbracht hat. Gängige Tools sind die Google Search Console sowie Google Analytics. Diese Analyse-Tools bieten die Möglichkeit, den Erfolg von Veröffentlichungen auf der eigenen Webpräsenz detailliert auszuwerten.

Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass Sie mit PR-Veröffentlichungen auf der eigenen Webseite in der Regel nur ein eingeschränktes Publikum erreichen. Gerade Multiplikatoren wie Journalisten oder Medienvertreter müssen Ihre Firma bereits kennen, um auf Ihre PR-Stories aufmerksam zu werden. Sie bleiben darüber hinaus im Unklaren, in welchen externen Medien Ihre Veröffentlichungen aufgegriffen werden.

Medienecho im Internet

Als PR-Verantwortlicher möchten Sie natürlich vor allem wissen, von welchen Medien Ihre PR-Stories aufgegriffen werden.

Eine einfache Monitoring-Möglichkeit besteht darin, den Titel Ihrer PR-Mitteilung in Anführungszeichen („Beispiel: So sieht der Suchbegriff aus“) in eine Suchmaschine einzugeben. Diese Suche spuckt Ihnen Ergebnisse aus, die exakt jenen Titel enthalten. So können Sie zumindest jene Veröffentlichungen monitoren, die Ihre Pressemitteilung im Wortlaut publiziert haben. Über diesen Weg erhalten Sie einen ersten, kostenfreien Überblick über Ihre PR-Erfolge.

Wirklich umfangreich – und damit auch aussagekräftig – sind diese Ergebnisse jedoch nicht. Erste Erkenntnisse über den Erfolg der eigenen PR-Arbeit sind zwar möglich, gerade die Analyse der Ergebnisse außerhalb Ihrer Webseite bleibt aber sehr oberflächlich. Zudem ist die Suche sehr zeitintensiv.

Verlässlicher wird es, wenn Sie Ihre Stories über ein Presseportal veröffentlichen. Hier erhalten Sie bereits einige wichtige Kennzahlen zur Erfolgsmessung. Sie erfahren beispielsweise, wie viele Journalisten & Medienschaffende Ihre Story aufgerufen haben und in welchen Partnerportalen sie ausgespielt wurde.

Monitoring mit professionellen PR-Tools

Umfassend und auch zeitsparender ist die ergänzende Verwendung eines professionellen Monitoring-Tools. Dabei werden maschinell Millionen von Daten gesammelt, verständlich aufbereitet und Ihnen zur Verfügung gestellt.

Ein professionelles Medien-Monitoring gibt Ihnen einen tiefgreifenden Einblick in Ihre PR-Präsenz und ermöglicht zusätzlich einen Überblick über die PR-Aktivitäten Ihrer Mitbewerber. Das Monitoring-Tool der PresseBox analysiert beispielsweise 460 Millionen Medienquellen über alle Online Medien und Social Media Portale hinweg.

Beim Media-Monitoring werden die geprüften Quellen nach Kennzahlen wie Viralität, Reichweite, Leserschaft, Autoren und Tonalität ausgewertet. Eine KI stuft zudem die Relevanz der untersuchten Artikel ein.

So bekommen Sie eine breite Datengrundlage für Ihre strategische Ausrichtung.

Unser professionelles Monitoring-Tool ermöglicht Ihnen:

1. Tagesaktuelle Medienreports

Sie erhalten individualisierbare Media-Reportings zu Ihrem Themengebiet. Hier sehen Sie, welche Medien Ihre PR-Stories aufgegriffen haben. Außerdem werden Sie über viral gegangene Erwähnungen Ihrer Marke informiert. Zusätzlich bekommen Sie einen detaillierten Überblick über tagesaktuelle thematische Bewegungen in Ihrem Zielsegment.

Ihren Medienreport können Sie sich selbstverständlich individualisiert nach Kennzahlen wie Segmenten, Tonalität und zeitlicher Entwicklung aufschlüsseln lassen.

2. Ihre Zielgruppe zu verstehen

Jedes Marktumfeld ist einzigartig. Ein PR-Monitoring ermöglicht es Ihnen, Ihre Zielgruppe zu verstehen. Worüber sprechen die Menschen in Ihrer Branche? Über welche Kanäle wird kommuniziert? Welche Influencer sind für Ihre Zielgruppe relevant?

3. Vergleichsanalysen

Über das Monitoring-Tool können Sie Schlagwörter, Wettbewerber oder Konkurrenzprodukte vergleichen und sich einen Eindruck über die zeitliche Entwicklung verschaffen. Ein fortlaufendes Monitoring über einen bestimmten Zeitraum ermöglicht Ihnen schließlich ein ausführliches PR-Reporting.

Grundlage für ein PR-Reporting

Als Verantwortlicher für die Unternehmenskommunikation muss man in der Regel den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen nachweisen können. Das ist oft gar nicht so einfach. Ein umfangreiches PR-Monitoring ermöglicht es Ihnen, Ihr Reporting auf eine aussagekräftige Datenbasis zu stellen. Das macht nicht nur einen guten Eindruck, sondern ermöglicht auch weiterführende strategische Entscheidungen.

Am Beispiel für das PR-Controlling eines beliebigen Unternehmens würde das also Folgendes bedeuten: Das Monitoring bezieht sich auf die Datenerhebung zu eigenen Veröffentlichungen sowie die PR-Maßnahmen der Wettbewerber. Nach mehreren Wochen fortlaufender Beobachtung werden diese Zahlen im Reporting in Bezug gesetzt – und anschließend interpretiert. Daraus zieht das Unternehmen dann Schlüsse für die weiteren PR-Maßnahmen.

Wie Sie ein aussagekräftiges PR-Reporting erstellen, erfahren Sie in unserem Artikel: Strategischer Vorteil durch PR-Reporting: Wie Daten Ihre Marke stärken

Flach Sebastian PresseBox

Über den Autor

Sebastian Flach ist Head of Customer Care der UNN. Er hat durch seine jahrelange Erfahrung und den direkten Austausch mit den PresseBox-Nutzenden ein feines Gespür für die Anliegen der PresseBox-Kundschaft, die auch von seiner Expertise im Bereich Monitoring und Native Advertising profitieren.

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