Expertenstatus

Expertenstatus in der PR: So werden Sie zum Thought Leader

Wenn Elon Musk spricht, hört die Welt zu. Neben seinen teils gewagten Statements wie den geplanten Twitter-Kauf findet der Tesla-Chef gerade in technologischen Fragen in der breiten Masse Gehör. Über soziale Medien positioniert sich der Firmengründer zur Mobilität der Zukunft und zur Raumfahrt, zur Digitalisierung und versetzt ganze Bitcoin-Märkte mit seinen Einschätzungen in Wallung. Doch warum ist das so? Elon Musk steht zugleich für eine Vision, für Erfolg und enormes Wissen. Er ist ein sogenannter Thought Leader, ein echter Experte auf seinem Gebiet, der den inhaltlichen Diskurs in einer Branche durch seine Vision und Innovationen beeinflusst – und ganz nebenbei seiner Marke Tesla auch noch zu gigantischer Aufmerksamkeit verhilft.

 

Was ist Thought Leadership?

Thought Leader wie Elon Musk sind Personen oder Unternehmen, die durch ihren besonderen Status und ihr Wissen Meinungen beeinflussen können. Dabei handelt es sich zumeist um exponierte Persönlichkeiten aus einem Unternehmen, die sowohl ihren Status als auch ihre fachliche Expertise in der Vergangenheit immer wieder manifestiert haben. Sie zeichnen sich in der Regel damit aus, eine außerordentlich hohe Kompetenz innerhalb einer Branche zu besitzen – und häufig auch bereits eine Branche durch Innovationen und Visionen geprägt zu haben.

Doch was hat das mit Ihrem Unternehmen zu tun – und wie können Sie das für Ihre PR nutzen? Der Schlüssel liegt hier in der dadurch erzeugten Aufmerksamkeit: Thought Leader werden in der Branche gehört – und finden mit ihren Thesen und Meinungen häufig auch den Weg in die breite Masse. Das verschafft ihnen mediale Aufmerksamkeit. Schließlich ist ihr Wissen bekannt und wird dementsprechend immer wieder eingeholt. Es ist der Expertenstatus, der über die Grenzen Ihres Unternehmens und Ihrer Branche hinaus bekannt ist und so dafür sorgt, dass Sie kostenlose PR genießen – einfach nur, weil die Medien und die Öffentlichkeit an der Meinung Ihres Thought Leaders interessiert ist. Ist ein ausgewiesener Experte in Ihrem Unternehmen tätig, lohnt es sich also durchaus, diesen Status zu nutzen.

 

Wie wird man eigentlich Experte?

So wertvoll jene Thought Leadership für ein Unternehmen auch sein kann, so schwer ist es auch, diesen Expertenstatus bekannt zu machen. Es ist viel Zeit, Recherche und Arbeit vonnöten, um sich als Experte zu positionieren. Es braucht enormes Fachwissen, das diese Person bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. Schließlich wird man nicht zum Experten, nur weil man sich selbst als solcher bezeichnet. Das übernimmt die Öffentlichkeit für Sie.

Im Optimalfall gilt der Thought Leader als Vorbild, der für besondere Lösungen oder außerordentlich großes Fachwissen auf einem Themengebiet gilt. Am Beispiel von Musk waren das sein herausragendes technisches Know-how sowie die innovativen Mobilitätslösungen seines Unternehmens Tesla. Doch es gibt bei Weitem mehr Wege, um sein Expertenwissen zu zeigen – und sich so nachhaltig als Thought Leader zu positionieren.

 

4 Wege, Ihr Expertenwissen zu zeigen:

Blogs: die eigene Plattformim Internet

Kaum eine Plattform (abgesehen von Social Media) bietet derart große Reichweite zu geringen Kosten wie ein Blog. Es ist daher auch der perfekte Ort, um Ihr Expertenwissen zu zeigen! Von praktischen Ratgebern über Fachartikel und ausgearbeitete Lösungsansätze für Zukunftsfragen bis hin zu Hintergrundinformationen zu bestimmten Entwicklungen Ihrer Branche – die Themenvielfalt kennt keine Grenzen und wird durch Sie bestimmt. Wichtig ist dabei jedoch, immer wieder den cleveren Dreh zu Ihrem Unternehmen – und damit besonders zu Ihrem Expertenwissen zu finden. Positionieren Sie Ihren Thought Leader immer wieder in verschiedenen Beiträgen. In Kombination mit einer SEO-Optimierung erscheint Ihr Blog im Idealfall bei Recherchen unter den ersten Ergebnissen der Suchmaschinen. Das ebnet Ihrem Expertenwissen den Weg in die Öffentlichkeit. Wie Sie in Ihrer Pressearbeit von SEO profitieren können, verraten wir Ihnen in unserem Blogbeitrag.

Whitepaper: Lassen Sie die Muskeln spielen

Ein Whitepaper ist quasi ein ausgedehnter Blog – denn es setzt sich ausgiebig mit einem Fachthema auseinander und gibt dabei hochwertige Fachinformationen preis. Dabei kann es sich um Case Studies, Forschungsergebnisse oder Ratgeber handeln – wichtig ist dabei nur der thematische Tiefgang, der nicht fehlen darf. Als Experte teilen Sie darin Ihr Wissen zu einem bestimmten Thema, wie gemacht für die Positionierung Ihres Thought Leaders.
Ein Whitepaper umfasst mindestens zwei Seiten und verfolgt darin einen fachlichen Diskurs zu einem Sachverhalt. Am Ende sollte eine Problemlösung, eine Strategie oder eine technische Erklärung stehen, die dem Leser einen Mehrwert bietet. Ein Whitepaper ist also gespickt mit (Ihrem) Expertenwissen.

Pressemitteilungen: Bei der Presse vorstellig werden

Der effektivste Weg, in die Presse zu kommen, ist über die Redaktionen direkt. Wozu schließlich darauf warten, dass Redakteure auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden? Mit einer Pressemitteilung können Sie das Interesse zahlreicher Medienhäuser auf einen Schlag wecken – und sich nachhaltig als Experte positionieren. Was es dazu braucht? Themen, die in den Redaktionen für wichtig befunden werden – und konstanten Nachschub. Schließlich werden Sie nicht von einer Pressemitteilung zum Experten auserkoren. Sollte eine Redaktion jedoch immer wieder interessante Hintergrundinformationen oder Geschichten für Ihr Medienprodukt geliefert bekommen, wird Ihnen das früher oder später den Status eines kompetenten Ansprechpartners verschaffen. Ein kurzer und effektiver Weg zu kostenloser PR! Für welche Themen sich Redaktionen interessieren, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Social Media: Der Schlüssel zur Reichweite

All jene Maßnahmen sind jedoch ohne die richtige Reichweite nutzlos. Der einfachste Weg, diese zu vergrößern, ist über Social Media: Bewerben Sie all Ihre Publikationen mit kurzen Teasern und wecken Sie Interesse, mehr über Ihre Ausführungen zu erfahren. So findet Ihr Expertenwissen schnell und einfach den Weg ins Internet. Das ist jedoch nicht der einzige Vorteil, den Social Media in puncto Thought Leadership bietet: Auch hier lassen sich kleine Formate entwickeln, in denen Sie Ihr Wissen verbreiten können. Das können sowohl kleine Erklärvideos auf YouTube als auch ein eigener Podcast sein – doch auch kleine Instagram-Storys, gespickt mit wertvollem Expertenwissen, können für den User hilfreich sein. Sie müssen sich dabei nicht in Form eines Elon Musk zu allen Themen äußern. Eine kleine, aber gekonnte Positionierung zu Ihrem Fachgebiet kann schon genügen, um den Status als Thought Leader zu stärken.

Lese-Tipp:

Pressearbeit ist multimedialer denn je. Wie Sie Ihre PR dabei mit Video-Content gewinnbringend erweitern können, lesen Sie hier.

Den Expertenstatus zu nutzen, kann nur ein Teil einer groß angelegten PR-Strategie sein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in nur 10 Schritten ein vielversprechendes Kommunikationskonzept entwickeln!

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Magdalena Lürwer

Über die Autorin

Magdalena Lürwer hat, als Head of Marketing bei der UNN, stets den Überblick über alle Themenbereiche in diesem Umfeld. Sie ist die Expertin für Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Advertising- und Social-Media-Strategien.

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