Redaktionen

4 Tipps, wie Sie in Redaktionen Interesse wecken

Redaktionen entscheiden darüber, ob Ihre Informationen in ihren jeweiligen Medien erscheinen. Daher ist es wichtig, Themen zu finden, die das Interesse der Redakteure und Redakteurinnen wecken und ihnen die Arbeit erleichtern: Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich und Ihre Kommunikation für Verlagshäuser und Medienschaffende interessant machen.

 

Wie arbeiten Redaktionen?

Sie sind die Gatekeeper der Medienlandschaft – und damit auch Ihrer Pressearbeit: Redakteure und Redakteurinnen. Sie entscheiden, welche Themen in einem Medienprodukt ihren Platz finden – und damit auch, ob Ihre PR für eine Veröffentlichung infrage kommt. Sobald Sie Ihre Pressemitteilung versandt haben, liegt das Schicksal über Ihre Reichweite also nicht mehr in Ihren eigenen Händen. Das klingt zunächst nach jeder Menge individueller Entscheidungsgewalt – doch keine Sorge. Dahinter steckt ebenso ein Plan, wie es bei Ihrer eigenen Kommunikation der Fall ist. Und Sie werden sehen, dass Sie sich gar nicht so sehr von Ihren Kollegen in den Medienhäusern unterscheiden.

Doch zunächst geht es um folgende Fragen:

  • Wie können Sie mit Ihrer Pressearbeit in den Redaktionen überzeugen?
  • Und was sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Chancen auf eine Veröffentlichung erhöhen wollen?
 

Denken wie ein Redakteur

Um zu verstehen, wie Redaktionen ihre Themen auswählen, ist ein Blick auf ihre Arbeitsweise nötig. Vorneweg gilt: Auch Zeitungen und Zeitschriften wollen im Endeffekt nur ihr Produkt verkaufen. Sie werden daher jene Themen bespielen, die auch für ihre Leser interessant sind. Nach dieser Maxime richtet sich ein Großteil der Arbeit der Redaktionen. Oberste Priorität: spannende, zum Leser passende Geschichten zu finden und aufzubereiten. Sie besuchen Pressetermine, führen Hintergrundgespräche und verfolgen das Geschehen einer Stadt oder einer Branche genau. Interessante Themen mit Mehrwert für die Leserschaft sind das A und O eines Medienprodukts. Daraus lässt sich vor allem eines schließen: Redakteure sind immer auf der Suche nach neuen Themen – und sind daher dankbar für jede (gute) Pressemitteilung, die per Verteiler empfangen oder individuell an die Redaktion herangetragen wird.

So einfach kann PR sein: Verbreiten Sie Ihre Pressemitteilungen mit der PresseBox.

 

Die Wichtigkeit von Personas

Dabei gilt jedoch: Nicht jede Redaktion ist gleich – und natürlich unterscheiden sich auch die jeweiligen Themenfelder und Schwerpunkte der Berichterstattung. Das hängt von der Strategie des jeweiligen Mediums ab. Diese vereint die Redakteure eines Medienunternehmens. Wie auch Sie in Ihrem Unternehmen nach einem Kommunikationsplan arbeiten, verfolgen Redakteure die Ziele der Zeitung, des Magazins oder des Blogs, für den sie arbeiten. Besonders wichtig ist dabei die Zielgruppe des jeweiligen Medienprodukts. Gängig ist in der Medienbranche dabei die Nutzung von Personas. Darunter versteht man die Charakterisierung von Personen innerhalb einer Zielgruppe anhand ihrer Merkmale. Sie werden mit Namen, einem Gesicht, einem Beruf und Charaktereigenschaften versehen – und lassen so das Bild des durchschnittlichen Lesers entstehen. Ein Redakteur wird also stets nach den Themen suchen, die den in den Personas festgelegten Interessen entsprechen.

 

Ihr Weg in die Berichterstattung: So kommt PR bei Redakteuren an

Sie wissen nun also, dass Redakteure vor allem Mehrwert für die eigene Leserschaft erzielen wollen. Dabei kennen sie ihre Zielgruppe ganz genau und orientieren sich an den definierten Personas. Doch welche Schlüsse lassen sich daraus für Ihre Pressearbeit ziehen – und somit die Erfolgschancen steigern, in den Verlagshäusern künftig auf noch größeres Interesse zu stoßen? Mit diesen vier Tipps gelingt’s:

1. Kennen Sie Ihre Zielgruppe – und die der Redaktion

Wie bereits erwähnt: Redakteure wählen ihre Themen nach den Interessen ihrer Zielgruppe aus. Sie haben dabei die Personas eines Mediums im Blick – und genau das sollten Sie auch! Überprüfen Sie also, welche Themen in einem Medium gespielt werden und welche Tonalität gewählt wird. Gleichen Sie das anschließend mit Ihrer eigenen Unternehmenskommunikation ab. Dabei ist es besonders wichtig, Ihre eigene Zielgruppe zu kennen. Für mehr Erfolg und Durchschlagskraft bei Ihren eigenen Publikationen empfiehlt sich also ein umfangreiches Reporting. Damit stellen Sie anhand Ihrer bereits veröffentlichten Pressemitteilungen verlässlich fest, in welchen Medien Sie bisher großen Erfolg hatten – und können dieses Publikum somit weiterhin und auch intensiver bespielen.

Lesen Sie hier, wie Sie in nur vier Schritten zu einem umfangreichen Reporting kommen.

2. Bespielen Sie aktuelle Themen

Wie sagte der Schriftsteller und Redakteur Paul Fechter? „Die Zeitung: heute aktuell, morgen Wurstpapier.“ Aktualität ist das A und O von Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Und was für ein Zitat aus dem 20. Jahrhundert gilt, ist heute allemal relevant: Gerade im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien ist Aktualität wichtiger denn je. Das hat auch Auswirkungen auf Ihre Pressearbeit: Idealerweise finden Sie ein aktuelles Thema, das bereits eine grundlegende Zugkraft besitzt. Hier eignen sich zum Beispiel politische, kulturelle, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ereignisse. Berichten Sie beispielsweise im Zusammenhang aktueller Entwicklungen in der Umweltpolitik oder in der Technologie in Ihrer Branche.

3. Bieten Sie den Lesern einen Mehrwert

Nicht jedes Thema eignet sich zur Veröffentlichung. Selbst wenn Sie die passende Zielgruppe bespielen und dabei aktuelle Themen behandeln – nicht jede Meldung ist relevant und bietet einen Mehrwert. Dies zu erkennen, ist eine der Hauptaufgaben eines Redakteurs. Sie stehen mit Ihrer Pressemitteilung im unvermeidbaren Konkurrenzkampf mit anderen PR-Verantwortlichen. Versetzen Sie sich, so gut es geht, in den Redakteur hinein: Interessiert Ihr Thema den Leser? Liefern Sie einen Erkenntnisgewinn durch Ihre Pressemitteilung oder unterhalten Sie damit – und behalten Sie dabei stets die Zielgruppe im Blick. 

4. Liefern Sie Qualität

Eine Pressemitteilung ist eine große Chance. Sie verschafft Ihnen auf einfache und kostengünstige Art und Weise die Möglichkeit, Ihr Unternehmen zu präsentieren. Zudem genießt die journalistische Berichterstattung immer noch eine höhere Glaubwürdigkeit als die klassische Werbung. Daraus resultiert jedoch auch eine gewisse Verantwortung: Wer diese Reichweite nutzen möchte, muss Qualität liefern. Um sprachlich und formal einen Text zu verfassen, der alle Kriterien einer Pressemitteilung erfüllt, den Leser erreicht, sein Interesse weckt – und dabei auch noch eine Botschaft transportiert, bedarf es Know-how und Erfahrung. Der Redakteur ist dabei die erste Person, die Sie überzeugen müssen – aber auch gleichzeitig der Schlüssel zu einer großen Reichweite.

 

Lese-Tipp:

So verbessern Sie Ihre PR: 10 Tipps, wie Sie eine gute Pressemitteilung schreiben!

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Magdalena Lürwer

Über die Autorin

Magdalena Lürwer hat, als Head of Marketing bei der UNN, stets den Überblick über alle Themenbereiche in diesem Umfeld. Sie ist die Expertin für Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Advertising- und Social-Media-Strategien.

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Head of Marketing

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