Die KI ist überall und das hat Auswirkungen auf die Öffentlichkeitarbeit von Unternehmen. Früher gab es nur Google, jetzt crawlen KIs die Inhalte im Netz. Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie hier kurz und bündig zusammengefasst.
Generative KI und LLMs verändern gerade praktisch alle Bereiche des Lebens – und auch und vielleicht besonders die Kommunikation von Unternehmen. Das betrifft auch den Bereich PR massiv. Natürlich gilt wie bisher hier der Grundsatz: Wer mit seinen Botschaften durchdringen will, muss sichtbar sein. Allerdings nicht mehr nur für die menschlichen Leser, sondern auch in deutlich stärkerem Maß als bisher für die Maschine. Denn der Einsatz von Künstlicher Intelligenz revolutioniert die Art und Weise, wie wir mit Inhalten umgehen werden. Sichtbarstes Zeichen sind die KI-Anwendungen, die seit kurzem an der Spitze der Ergebnisse der Suchmaschinen von Google und Co. auftauchen. Um diesen Wandel mitzugehen und sichtbar zu sein, benötigen Unternehmen eine PR-Strategie, die sich nach drei wesentlichen Grundzügen richtet: PR in Zeiten von generativer KI wird wichtiger als Werbung, Inhalte müssen nach den Prinzipien der Artificial Intelligence Optimization (AIO) erstellt werden und nach wie vor ist die Wahl der richtigen Plattform entscheidend für eine erfolgreiche Distribution.
Die Qualität der Inhalte entscheidet: Warum PR wichtiger wird als Werbung
Auch wenn Unternehmen Milliarden ausgeben, um Menschen von Ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen, hat die Werbung ein ganz großes Problem: Nicht nur sind wir völlig übersättigt und genervt von deren Omnipräsenz, sondern wir glauben nicht, was die Werbung uns verspricht. Damit Botschaften überhaupt noch als relevant wahrgenommen werden, kommt es auf zwei Faktoren an: Unternehmen müssen mit ihren Botschaften zum einen dort sichtbar sein, wo Medienmacher und Entscheidende recherchieren. Und zum anderen müssen Information s glaubhaft sein und ihrer Zielgruppe einen tatsächlichen Mehrwert bieten.
Das erfordert einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation. Die klassischen Werbeformate mit ihrem Fokus auf Aufmerksamkeit und kurzen, prägnanten Botschaften haben vielfach ausgedient. Sie wirken in unserer immer komplexer werdenden Welt durch ihre Unterkomplexität auch oft seltsam antiquiert und unglaubwürdig. Wesentlich passender, glaubwürdiger und damit effektiver sind Formate, die auf Inhalte statt Slogans setzen, die einfach dezenter sind und als sachliche Information wahrgenommen werden – eben das, was man unter PR versteht. Der Schwenk zu mehr Inhalten bietet auch die Chance, komplexere Inhalte zu vermitteln, was den Dienstleistungen, Produkten und Anliegen der meisten Unternehmen entgegenkommt. Denn die lassen sich nur selten in einer Überschrift angemessen erläutern. Das Mehr an Text und Bildmedien, das damit einher geht, ist auch für den nächsten Punkt relevant.
Artificial Intelligence Optimization: Wenn die KI der neue Leser ist
Bei KI und Text denkt man oft zuerst an LLMs wie ChatGPT und die binnen weniger Minuten erstellten Texte. Das nimmt dem Einzelnen viel Arbeit ab und ist bequem, birgt aber auch Risiken, wie zum Beispiel Fehlinformation durch die sogenannten Halluzinationen und das Übersehen oder Nicht-Erkennen inhaltliche Fehler durch die weniger intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Fast noch wichtiger ist in diesem Zusammenhang aber ein anderes Feld: Künstliche Intelligenz kann große Mengen an Inhalten schnell durchforsten und zusammenfassen. Das kennt man von den KI-erstellten Ergebnissen der Suchmaschinen von Google, Bing oder KI-gestützten Assistenten. All diese Systeme lesen strukturierte, verlässliche Inhalte bevorzugt aus. Wer in diesen Systemen gefunden werden will, benötigt hochwertige, sauber strukturierte Inhalte, die so platziert sind, dass sie Mensch und Algorithmus auffallen. Damit ist bei der Erstellung und Platzierung von Inhalten ein neues Aufgabenfeld entstanden: Die Artificial Intelligence Optimization (AIO). Deren Prinzipien sind an sich bereits aus der Suchmaschinenoptimierung (SEO) bekannt: kein Copy & Paste, sondern hochqualitative Inhalte mit Struktur, Verschlagwortung und Mehrwert für die Leser. Für alle, die heute schon die Prinzipien von SEO beherzigen, ist das keine wesentliche Umstellung.
Das bringt auch die Frage mit sich, in wie weit man sich bei der Erstellung seiner Inhalte auf KI stützen sollte. Es wird immer wieder debattiert, ob KI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden sollten. Die dafür angeführten Gründe sind meist der Schutz von Desinformation und der Schutz geistigen Eigentums. Diese Kennzeichnung könnte unabhängig davon aber aus einem ganz anderen Grund kommen: LLMs benötigen prinzipbedingt einen kontinuierlichen Zustrom an menschgemachten Informationen, um sich weiterzuentwickeln. Von KI-generierten Inhalten kann die KI nichts lernen. Im Gegenteil: Die bisherigen Erfahrungen zeigen, das LLMs davon schlechter werden. Es kann damit in Zukunft ein deutliches Plus an Relevanz für in erster Linie menschgemachte Inhalte geben.
Ein paar einfache Tipps die Erstellung von Inhalten: Neben sauber recherchierten und aufbereiteten Informationen kommt es auch auf die von SEO bekannten technischen Faktoren an, wie die Auswahl guter Keywords und deren Platzierung in H1 und H2, eine gute Formatierung, Alt-Attribute für Bilder und Backlinks. Der Trend geht auch zum Querlesen, also dem Springen von Überschrift zu Überschrift und bei Interesse dem Abtauchen in den Fließtext. Die KI mag das auch: Das Unterteilen von Texten in klare, kurze Inhaltsblöcke mit sprechenden Überschriften unterstützt also auch hier.
Die Plattform macht den Unterschied: Die Rolle von Presseportalen wie PresseBox
Warum sind und bleiben Plattformen wie so wichtig für effektive PR? Das ist die klassische Henne-Ei-Frage: Plattformen wie die PresseBox machen Inhalte relevant, da sie diese gezielt an Journalisten, Fachportale und Suchmaschinen verbreiten. Weil sie eine große Gruppe differenziert mit vielen relevanten Informationen ansprechen, werden solche Plattformen wiederum als Quelle für alle auf der Suche nach Informationen relevant – auch für automatisierte, KI-gestützte Suchen. Gestützt wird das zusätzlich durch eine gewisse Gewähr für die Qualität der Inhalte. Denn man muss durch die Unterstützung der PresseBox kein PR-Experte mehr sein, um relevante, hochwertige Inhalte zu erstellen und effizient zu platzieren. Vielmehr gibt es Beratung zu Inhalten und Texten, Unterstützung bei der Erstellung, der zielgerichteten Ansprache unterschiedlichster Zielgruppen über unterschiedliche Kanäle, Strukturierung und Planung von Veröffentlichung, was die Sichtbarkeit in AIO-Umgebungen verbessert. Und diese Plattformen haben im Gegensatz zu den PR- und Marketing-Abteilungen der meisten Mittelständler auch die Ressourcen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben, was die aktuellen Vorlieben der Zielgruppen, die aktuellen Themen und die technischen Finessen angeht.
Fazit: Der Mix macht‘s
Sichtbarkeit und Content-Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von hochqualitativen Inhalten, dem Wissen, wie man die KI für die eigenen Zwecke nutzen kann und der richtigen Distribution. PR-Portale wie PresseBox bieten hier mit ihren vertrauenswürdigen, zielgerichteten Distributionskanälen, der technologischen Anschlussfähigkeit und ihren redaktionellen Strukturen genau die Fähigkeiten, die Unternehmen heute für erfolgreiche Kommunikation benötigen.
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.




