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Zero Click: Warum Helpful Content jetzt über Sichtbarkeit entscheidet

Wie Unternehmen trotz Zero Click sichtbar bleiben und welche Rolle eine starke PR-Story dabei spielt
Ihre Webseite steht auf Position eins bei Google. Geklickt wird trotzdem nicht. Willkommen im Zeitalter von Zero Click.

Google hat in den vergangenen Monaten mehrfach bestätigt, wie radikal sich die Suche gerade verändert – schneller als in den letzten zehn Jahren zusammen. Die gute Nachricht: Wer weiß, worauf es jetzt ankommt, bleibt trotzdem sichtbar. Auch ohne Klick.

Was ist Zero Click – und was bedeutet das für Sie?

Zero Click beschreibt eine einfache, aber folgenreiche Verschiebung: Nutzer erhalten ihre Antwort direkt auf der Suchergebnisseite oder in einer KI-Antwort von ChatGPT, Gemini & Co. – und besuchen die eigentliche Unternehmenswebsite gar nicht mehr. Laut einer Untersuchung von Bain & Company verlassen sich inzwischen 80 Prozent der Verbraucher bei mindestens 40 Prozent ihrer Suchanfragen auf solche Zero-Click-Ergebnisse. Die Folge: ein geschätzter Rückgang des organischen Web-Traffics um 15 bis 25 Prozent.

Für Unternehmen heißt das zunächst: weniger Klicks, weniger messbare Leads über die eigene Website. Aber nicht automatisch weniger Sichtbarkeit – wenn das eigene Unternehmen in der Antwort selbst vorkommt.

KI-Suche ist längst Alltag, nicht Zukunftsmusik

Wie schnell sich das Nutzerverhalten ändert, zeigen Zahlen, die Google selbst veröffentlicht hat: Die KI-Zusammenfassungen AI Overviews erreichen mittlerweile über 2 Milliarden Nutzer im Monat in mehr als 200 Ländern, der textbasierte AI Mode kommt auf über 100 Millionen monatliche Nutzer, Gemini auf rund 450 Millionen. Auch der Traffic, den KI-Plattformen an externe Websites weiterleiten, wächst kräftig: Similarweb zählte im Juni 2025 357 Prozent mehr KI-Weiterleitungen als im Jahr zuvor – ein im Vergleich zur klassischen Google-Suche noch kleiner, aber rasant wachsender Anteil.

Warum Helpful Content jetzt den Unterschied macht

Wenn eine KI aus tausenden möglichen Quellen genau eine auswählt, braucht sie Kriterien. Google nennt sie E-E-A-T, und auch andere KI-Systeme orientieren sich an ähnlichen Prinzipien:

  • Experience – echte praktische Erfahrung statt reiner Theorie
  • Expertise – fundiertes Fachwissen im eigenen Themenfeld
  • Authoritativeness – Anerkennung als relevante Stimme der Branche
  • Trustworthiness – nachvollziehbare, verlässliche Inhalte

Entscheidend ist dabei nicht, wie ein Inhalt entsteht, sondern ob er echten Mehrwert bietet. Fachartikel, Erfahrungsberichte, Anwenderstorys: Das ist Helpful Content in der Praxis. Reine SEO-Texte mit gut platzierten Keywords reichen Google längst nicht mehr.

SEO und GEO: kein Entweder-oder

Viele Unternehmen konzentrieren sich aktuell ausschließlich darauf, in KI-Antworten genannt zu werden. Verständlich, aber zu kurz gedacht: Wer die eigene Website-Sichtbarkeit vernachlässigt, verliert trotzdem Reichweite, sobald doch geklickt wird. Die Zukunft heißt deshalb nicht SEO oder GEO. Sie heißt: beides – sichtbar in den klassischen Suchergebnissen und in den Antworten der KI.

Was das für Ihre PR-Story bedeutet

Genau hier zahlt sich aus, was gute Pressearbeit schon immer ausgemacht hat: regelmäßig veröffentlichen, fachlich fundiert schreiben, auf einer Plattform erscheinen, der Suchmaschinen und KI-Systeme vertrauen. Eine Story, die über die PresseBox veröffentlicht wird, ist in der Regel innerhalb kurzer Zeit von Google indexiert und über Google News auffindbar. Weil das Portal selbst über eine etablierte Suchmaschinen-Autorität verfügt, profitieren auch Ihre Inhalte von dieser Vertrauensbasis – ein Faktor, der für klassische Rankings ebenso zählt wie für die Auswahl als KI-Quelle.

Eine einzelne Meldung reicht dabei selten aus. Erst die Kontinuität – mehrere Storys zu einem Thema über Monate hinweg – zeichnet das Bild, das Google und KI-Systeme von einem Unternehmen haben.

Fazit

Die aktuellen Entwicklungen verändern die Logik guter Pressearbeit nicht – sie bestätigen sie nur. Wer heute sichtbar sein will, braucht hochwertige Inhalte, eine regelmäßige Veröffentlichungsroutine und eine Plattform, der Suchmaschinen wie KI-Systeme vertrauen. Die Frage lautet nicht mehr nur: Wie werde ich bei Google gefunden? Sondern: Wird mein Unternehmen überhaupt als relevante Quelle wahrgenommen? Wie sieht eine starke Story eigentlich aus? Unsere 10 Tipps für Ihre perfekte PR-Story zeigen es Ihnen.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Über die Autorin

Elvira Schmidt, Content-Marketing und Redaktion bei der UNN. Ihr Schwerpunkt liegt auf Marketing, Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media.

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