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Experteninterview: „Personal Branding beginnt mit Fokus – nicht mit Fassade“ – mit Dr. Martina Pesic, Expertin für Verhandlungsführung und Value Selling

Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit sind heute entscheidende Faktoren für beruflichen Erfolg. Doch was macht eine überzeugende Personal Brand eigentlich aus? Dr. Martina Pesic, Verhandlungsexpertin und Dozentin, hat sich in kurzer Zeit eine außergewöhnlich starke Präsenz aufgebaut. Im Gespräch mit Elvira Schmidt von der PresseBox erläutert sie, warum Personal Branding weit mehr ist als das Kuratieren von Inhalten – und welche Prinzipien tatsächlich wirken.

Frau Dr. Pesic, Ihre Personal Brand auf LinkedIn wächst rasant. Was ist Ihrer Ansicht nach das Fundament einer glaubwürdigen Eigenmarke?

Es ist wichtig zu betonen, dass alles mit Authentizität beginnt. Glaubwürdige Personal Brands entspringen immer einer echten Leidenschaft und nicht einer Marketingstrategie. Ich rate Menschen und Unternehmen dazu, konsequent über Themen zu sprechen, die sie wirklich bewegen und bei denen sie langfristig Expertise aufbauen können. Ein klares Thema schafft Vertrauen, ein klarer Nutzen zieht Menschen mit echtem Interesse an. In meiner eigenen Arbeit als Expertin für Verhandlungsführung und Value Selling basiert dieses Fundament auf dem Thema Verhandlungsführung, das ich bereits seit Jahren wissenschaftlich wie praktisch begleite.

Welche Rolle spielt Community Management für eine erfolgreiche Personal Brand?

Community Management ist tatsächlich kein Zusatz, sondern der Kern. Als Expertin beantworte ich meine relevanten Nachrichten persönlich – ein Zeichen, das in digitalen Zeiten besonders wertgeschätzt wird. Sichtbarkeit ist keine Einbahnstraße, sondern ein Dialog. Wer sich für sein Netzwerk interessiert, bewirkt automatisch Resonanz. Dadurch entsteht organisches Wachstum, das nachhaltiger ist als jede Reichweitenkampagne. „Personal Branding beginnt dort, wo wir anderen das Gefühl geben, gesehen zu werden und echtes Interesse zeigen.“

Viele Menschen nutzen KI, um ihre Sichtbarkeit zu steigern. Wie sehen Sie die Rolle der Künstlichen Intelligenz in Marketing und PR?

KI ist selbstverständlich nützlich, wenn es um Effizienz geht – etwa beim Strukturieren von Texten oder beim Bearbeiten von Daten. Für das Herzstück einer Personal Brand jedoch, die eigenen Inhalte, ist KI aus meiner Sicht nur bedingt geeignet. Generische Beiträge zerstören Glaubwürdigkeit, statt sie aufzubauen, vor allem in Expertise-basierten Feldern wie der Verhandlungsführung. Die Ideen, die Positionierung und der Mehrwert müssen immer von der Person selbst kommen. KI kann unterstützen, aber nicht Wissen und Expertise ersetzen.

Wie lässt sich Glaubwürdigkeit digital sichtbar machen – besonders dann, wenn man am Anfang steht?

Ich empfehle, zunächst die eigene Expertise nachweisbar zu machen – durch Qualifikationen, durch klare Positionierung oder durch hochwertigen Content. Wenn formale Referenzen fehlen, kann man Glaubwürdigkeit zu Beginn auch über Wissenstiefe, persönliche Mission und den Mut zur Positionierung aufbauen. Eine klare Mission – bei mir ist es beispielsweise, Menschen die Angst vor Verhandlungen zu nehmen – hilft, Inhalte konsistent auszurichten und Vertrauen zum Auditorium aufzubauen.

Welche Schritte empfehlen Sie Menschen, die ihre Personal Brand aktiv aufbauen möchten, aber noch nicht wissen, wie sie starten sollen?

Der erste Schritt ist Beobachtung: spannenden Menschen folgen, Diskurse studieren, Themenfelder identifizieren. Der zweite Schritt ist aktive Interaktion – wertschätzendes Kommentieren, echte Beiträge zur Diskussion leisten und anderen Sichtbarkeit geben. Erst im dritten Schritt sollte man eigene Inhalte entwickeln. Offline gilt dasselbe Prinzip: Wer auf Netzwerkveranstaltungen echten Mehrwert bietet, wird automatisch als relevanter Gesprächspartner wahrgenommen. Personal Branding ist kein kurzfristiges Projekt, sondern Ausdruck einer klaren, konsistenten Positionierung.

Fazit

Zum Abschluss des Gesprächs möchte ich betonen, dass Personal Branding nicht laut sein muss, sondern konsequent. Wer sich klar positioniert, authentisch kommuniziert und seine Community ernst nimmt, wird auch in gesättigten Märkten als Person oder Unternehmen sichtbar werden.

Autorenhinweis:
Das Interview führte die Redaktion der PresseBox, dem führenden PR-Portal für Unternehmenskommunikation im Technologiebereich im DACH-Raum. Brauchen Sie Unterstützung bei Ihrer PR und Sichtbarkeit? Dann nehmen Sie Kontakt zu unseren Experten auf!

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Dr. Martina Pesic unterstützt seit 17 Jahren Unternehmen und Führungskräfte dabei, ihre Verhandlungsergebnisse signifikant zu verbessern. Ob höhere Gewinnmargen oder langfristige Partnerschaften – ihre Strategien führen zu messbaren Resultaten. Mit fundierter Expertise in komplexen Verhandlungssituationen und einem tiefen Verständnis psychologischer Dynamiken verhilft sie ihren Klienten zu außergewöhnlichen Erfolgen.

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